Signs: Bedeutung des englischen Begriffs und die Entsprechungen im Schweizer Hochdeutsch

aktualisiert 21. August 2026

Das englische Wort «sign / signs» gilt als vielschichtiger Begriff, der in ganz verschiedenen Bereichen auftaucht. Es steht für mathematische Symbole wie «+», «−» und «=», es beschreibt objektive Befunde in der Medizin, und an der Strasse meint es die Signale, die den Verkehr regeln. Wer alles pauschal mit einem einzigen deutschen Wort übersetzt, landet rasch bei Ungenauigkeiten: manchmal passt Zeichen, an anderer Stelle braucht es zwingend Signal, Schild oder Gebärde.

signs frequentie

In der Medizin sind die Begriffe «klinische Zeichen» und «Vitalzeichen» geläufig. Geht es dagegen um Interpunktion, sagt man im Englischen «punctuation marks», die Variante «punctuation signs» gilt als unüblich. Im Deutschen heisst das schlicht Satzzeichen. Auf dieser Seite gehen wir «sign(s)» Bereich für Bereich durch und liefern zu jeder Bedeutung die treffende deutsche Entsprechung, typische Kollokationen sowie kurze Übersetzungen EN→DE. Dazu kommen Beispiele, eine Analyse häufiger Fehler und kleine Tabellen nach dem Muster «so sagt man es richtig». Am Schluss finden Sie Übersichtstabellen, einen Minitest und einen FAQ-Block. Ziel ist, dass Sie sign, signal, symbol und mark sicher auseinanderhalten und die passenden deutschen Wörter treffen: Zeichen, Schild, Signal, Gebärde und so weiter.

Alle Beispiele folgen dem Schweizer Sprachgebrauch. Das betrifft die Schreibung ohne Eszett (Strasse, gross, Fussgänger), die Anführungszeichen in der Form «…» und den Wortschatz: Velo statt Fahrrad, Fussgängerstreifen statt Zebrastreifen, Trottoir statt Bürgersteig, parkieren statt parken. Bei den Verkehrssignalen richten wir uns nach der Signalisationsverordnung (SSV), die in der Schweiz die amtlichen Bezeichnungen vorgibt.

Symbole, Zeichen (Mathematik und Interpunktion)

Symbole und Zeichen prägen die Wissenschaftssprache, die Logik und die Schrift. Mit ihrer Hilfe lassen sich komplizierte Gedanken kurz und präzis festhalten. In Mathematik, Physik und Sprachwissenschaft dienen sie als universelle Werkzeuge, ihre Bedeutung erschliesst sich ohne Übersetzung. Pluszeichen, Integrale, Kommas, Anführungszeichen: Jedes Symbol trägt seine eigene Bedeutung, zusammen bilden sie das Gerüst des Wissens und erleichtern die Verständigung über Kulturen und Epochen hinweg. Ob ein Symbol für eine Idee, ein Objekt, eine Beziehung oder eine Formel steht, hängt stark vom Zusammenhang ab.

Math signs: mathematische Zeichen

Math Signs

Die Geschichte der mathematischen Zeichen reicht weit zurück. Sie führt von wortreichen Beschreibungen zur symbolischen Sprache der Wissenschaft. In der Antike arbeiteten Ägypter und Babylonier mit Wörtern und Zeichnungen, um Rechenoperationen festzuhalten. Die moderne Notation entstand im 15. bis 17. Jahrhundert: Johannes Widmann verwendete 1489 erstmals gedruckt «+» und «−», Robert Recorde führte 1557 das Gleichheitszeichen ein. Recorde begründete seine Wahl damit, nichts könne gleicher sein als zwei parallele Linien. Mit der Zeit wurde die Mathematik zu einer universellen Sprache, in der jedes Symbol eine exakte logische Bedeutung hat. Forschende drücken damit auch anspruchsvollste Zusammenhänge in kompakter Form aus.

Begriffe:
EN: plus sign, minus sign, equals sign, greater/less than, division/multiplication sign, math signs
DE: Pluszeichen, Minuszeichen, Gleichheitszeichen, Grösser-als/Kleiner-als, Divisionszeichen/Multiplikationszeichen; mathematische Zeichen

Kollokationen:

Beispiele EN→DE:

Häufige Fehler:

Minitabelle:

EN

DE (CH)

plus sign

Pluszeichen

minus sign

Minuszeichen

equals sign

Gleichheitszeichen

greater than (>)

Grösser-als-Zeichen

less than (<)

Kleiner-als-Zeichen

multiplication sign (×)

Multiplikationszeichen, Malzeichen

division sign (÷ , :)

Divisionszeichen, Geteiltzeichen

Math signs: Wissenswertes

Das Unendlichkeitszeichen (∞) führte der britische Mathematiker John Wallis 1655 ein. Einer Deutung zufolge liess er sich von der römischen Schreibweise für Tausend (CIƆ) inspirieren.

Das Prozentzeichen (%) geht auf die italienische Wendung per cento zurück, also «pro hundert». In mittelalterlichen Handschriften stand dafür die Abkürzung «pc» oder «p cento».

Das Divisionszeichen (÷) trägt den Namen Obelus. In der Antike markierte man damit zweifelhafte Stellen in Texten.

Das Symbol π schlug William Jones 1706 vor. Populär wurde der griechische Buchstabe durch Euler, der ihn vom Wort perimetros ableitete.

Über die Jahrhunderte standen dieselben Zeichen teilweise für ganz verschiedene Operationen. Vereinheitlicht wurde die Notation im 18. und 19. Jahrhundert, und in dieser Form gilt sie bis heute.

Punctuation signs: Satzzeichen

Satzzeichen ordnen und gliedern die Rede. Der Fachausdruck Interpunktion stammt vom lateinischen punctum, also Punkt.

Wie die Satzzeichen entstanden, hängt eng mit der Entwicklung von Schrift und Buchdruck zusammen. Im Mittelalter schrieben vor allem Mönche die Bücher ab. Sie setzten kaum Satzzeichen und trennten die Wörter oft nicht voneinander. Ein Grossteil der damaligen Handschriften besteht aus Wortfolgen fast ohne Abstände. Gelegentlich trennten die Schreiber mit Punkten oder Kreuzchen, feste Regeln dafür gab es nicht.

Dringend nötig wurden Satzzeichen mit dem Buchdruck im 15. und 16. Jahrhundert. Der venezianische Drucker Aldus Manutius und sein gleichnamiger Enkel prägten damals ein System, das sich in weiten Teilen Europas durchsetzte und dessen Grundzüge wir noch heute benutzen.

Begriffe:
EN: punctuation marks (Norm), seltener punctuation signs
DE: Satzzeichen (Punkt, Komma und so weiter), Interpunktion

Kollokationen:

Beispiele EN→DE:

Häufige Fehler:

Minitabelle:

EN

DE (CH)

comma

Komma

semicolon

Strichpunkt (Semikolon)

colon

Doppelpunkt

dash

Gedankenstrich, Bindestrich

quotation marks

Anführungszeichen, in der Schweiz «…»

parentheses

Klammern

ellipsis

Auslassungspunkte

Punctuation signs: Bedeutung und Schweizer Besonderheiten

Satzzeichen tragen viel zur Verständlichkeit bei. Sie bilden Sinngrenzen ab und lassen den Tonfall der schreibenden Person durchscheinen. Der Informationsfluss bekommt dadurch Struktur, die Lektüre wird leichter.

Kommas trennen die Teile zusammengesetzter Sätze und machen lange Konstruktionen überschaubar.

Beim Aufzählen kommen ebenfalls Kommas zum Einsatz, während der Punkt einen Gedanken abschliesst. Frage- und Ausrufezeichen bilden die Intonation ab. Gedankenstrich und Doppelpunkt kündigen Erläuterungen an, Anführungszeichen markieren Zitate, in Klammern stehen Nebenbemerkungen.

Ohne Satzzeichen wäre ein Text ein endloser Wortstrom, in dem sich Satzgrenzen und Bezüge kaum erkennen liessen. Sauber gesetzte Zeichen gehören deshalb zu jeder brauchbaren schriftlichen Kommunikation.

Für die Schweiz gelten drei Besonderheiten, die im Alltag oft auffallen. Erstens fehlt das Eszett vollständig, an seiner Stelle steht immer «ss»: Strasse, Fussgängerstreifen, gross, heisst. Zweitens sind die spitzen Anführungszeichen «…» üblich, während in Deutschland „…“ dominiert. Drittens setzt man in Zahlen einen Apostroph als Tausendertrennzeichen, also 12'500 Franken statt 12.500.

Anzeichen, Merkmale, Hinweise (evidence/indications)

Anzeichen, Merkmale und Hinweise beschreiben Eigenschaften und Zustände. Sie helfen dabei, Objekte, Personen oder Vorgänge einzuordnen. Oft treten sie als Indikatoren auf, an denen man etwas erkennt. Man unterscheidet unter anderem verhaltensbezogene, wirtschaftliche und wetterbedingte Anzeichen. In der Medizin führen bestimmte Anzeichen zur Diagnose.

Begriffe:
EN: sign(s) of X; a bad/good sign
DE: Anzeichen für X, Zeichen für X; ein schlechtes/gutes Zeichen; formell: Hinweise, Indizien

Kollokationen:

Beispiele EN→DE:

Häufige Fehler:

Minitabelle (Situation, EN, DE):

Situation

EN

DE (CH)

Wirtschaft

signs of a slowdown

Anzeichen einer Abkühlung

Wetter

signs of rain

Anzeichen für Regen

Gesundheit

warning signs of stroke

Warnzeichen eines Hirnschlags

Verhalten

signs of stress

Anzeichen von Stress

Suche und Rettung

signs of life

Lebenszeichen

Arbeitswelt

signs of burnout

Anzeichen für ein Burnout

Signs of stress: Anzeichen von Stress

Stress zeigt sich in einer ganzen Reihe von Beschwerden, die den Körper, die Gefühlslage und das Verhalten betreffen. Fachleute unterscheiden körperliche, emotionale, kognitive und verhaltensbezogene Anzeichen. Wie stark diese ausfallen, ist von Mensch zu Mensch verschieden.

Zu den körperlichen Reaktionen zählen ein schneller Puls mit Kurzatmigkeit, Schwindel, Übelkeit, Magenbeschwerden, Zittern und Schwitzen, dazu Schlafstörungen mit Albträumen und häufigem Aufwachen.

Auf der emotionalen Seite stehen Angst und Unruhe, Reizbarkeit, Wutausbrüche, gedrückte Stimmung sowie das Gefühl von Leere.

signs of stress

Wer unter Dauerbelastung steht, kann oft nicht abschalten und verliert die Freude an Tätigkeiten, die früher Spass gemacht haben.

Kognitive Anzeichen sind ein schlechtes Gedächtnis, Konzentrationsprobleme, negatives Denken und nachlassende Kreativität.

Beim Verhalten fällt oft ein verändertes Essmuster auf, entweder mit wenig Appetit oder mit deutlich mehr. Manche greifen häufiger zu Kaffee, Alkohol oder Zigaretten, schieben Aufgaben vor sich her und ziehen sich sozial zurück. Nervöse Angewohnheiten wie Wippen mit dem Fuss oder ständiges Spielen mit den Haaren kommen dazu. Das Verhalten kann gereizt oder impulsiv wirken, und die Leistung in Beruf oder Ausbildung sinkt.

Signs of burnout: Anzeichen für ein Burnout

Als Burnout bezeichnet man einen Zustand körperlicher, emotionaler und geistiger Erschöpfung, ausgelöst durch anhaltende Belastung, Überforderung oder Konflikte im Privatleben und am Arbeitsplatz.

Körperlich stehen chronische Müdigkeit und Energiemangel im Vordergrund. Betroffene fühlen sich selbst nach einer durchgeschlafenen Nacht ausgelaugt. Häufig kommen Kopf- oder Muskelschmerzen, ein verändertes Hungergefühl, ein geschwächtes Immunsystem und wiederkehrende Infekte dazu.

signs of burnout

Emotional äussert sich ein Burnout im Verlust des Interesses an der Arbeit. Die Haltung wird zynisch und skeptisch, Tränen und Ärger liegen nahe beieinander. Schon kleine Probleme lösen heftige Reaktionen aus.

Im Verhalten zeigen sich Rückzug, unrealistische Erwartungen an sich selbst und sinkende Leistung. Manche Betroffene versuchen, die Belastung mit Rauchen, Essen oder Alkohol zu dämpfen, was die Lage weiter verschärft. Wer solche Anzeichen über Wochen bei sich beobachtet, bespricht das am besten mit der Hausärztin oder dem Hausarzt.

Signale, Gesten (Kommunikation)

Signale und Gesten gehören zur nonverbalen Kommunikation. Sie ermöglichen Verständigung ohne Worte. Beide Begriffe umfassen verschiedene Elemente, bei denen Information über Körperbewegungen, Mimik, Haltung und weitere Mittel übertragen wird.

Signale sind kurze Mitteilungen über einen Gegenstand, einen Zustand oder ein Ereignis. Sie ergänzen und präzisieren die Rede. Der Satz «Gib mir bitte den Stift» wird etwa von einer Handbewegung begleitet, die auf den Gegenstand zeigt. Auch die Gesprächsführung wird über Signale geregelt: Ein direkter Blick mit hochgezogenen Augenbrauen zeigt, dass jemand das Wort ergreifen möchte.

Über Mimik lassen sich Gefühle zeigen, ohne dass ein einziges Wort fällt.

Typisch für nonverbale Signale ist ihre Situationsgebundenheit. Sie spiegeln den momentanen Zustand einer Person im Gespräch, also das Hier und Jetzt.

Gesten sind Körperbewegungen, die die Haltung der sprechenden Person zu einem Menschen, einer Situation oder einem Gegenstand ausdrücken. Regulierende Gesten steuern den Gesprächsverlauf, symbolische Gesten ersetzen Wörter oder ganze Sätze. Illustrierende Gesten zeichnen ein Bild in die Luft, etwa bei «so gross».

signs of gestures

Bemerkenswert ist, dass dieselbe Geste in verschiedenen Ländern und Kulturen ganz unterschiedlich verstanden wird.

Begriffe:

EN: give me a sign; signal; gesture

DE: gib mir ein Zeichen; Signal; Geste

Kollokationen:

Beispiele EN→DE:

Häufige Fehler:

Minitabelle (Absicht, EN, beste deutsche Variante):

EN

DE (CH)

Give me a sign.

Gib mir ein Zeichen.

Send a signal.

Ein Signal senden.

Make a gesture.

Eine Geste machen.

hand signals

Handzeichen

Gesten in der Gesprächspraxis

In der Gesprächspraxis begegnen uns regulierende Gesten, illustrierende Gesten, Embleme, Zeigegesten und affektive Gesten.

Regulierende Gesten steuern den Ablauf. Sie setzen Pausen, runden Aussagen ab und laden zum Sprechen ein: Nicken, ein vielsagender Blick, eine kleine Handbewegung.

Embleme tragen eine feste Bedeutung. Sie stehen dort, wo Worte überflüssig oder unpassend wären. Ein Schulterzucken heisst «ich weiss es nicht», die Hand am Ohr bittet darum, lauter zu sprechen.

Illustrierende Gesten geben eine Vorstellung von Form, Grösse und Lage eines Gegenstands.

Zeigegesten weisen auf einen Gegenstand und ersetzen häufig dessen Namen, statt Merkmale und Position zu beschreiben.

Eine eigene Gruppe bilden affektive Gesten, die den Gefühlszustand unmittelbar sichtbar machen. Der wichtigste Kanal dafür ist die Mimik, doch auch Haltung, Hand- und Körperbewegungen verraten viel.

Verkehrssignale, Schilder, Aushängeschilder

Verkehrssignale tragen Symbole oder Texte, die den Verkehrsteilnehmenden die geltenden Regeln, Gefahren und Besonderheiten mitteilen. Sie informieren über den weiteren Streckenverlauf und verhindern Unfälle. Aufgestellt werden sie entlang von Strassen und Autobahnen. Die Konstruktionen halten Temperaturschwankungen und Niederschlag stand, weil man dafür wetterfeste Materialien verwendet.

In der Schweiz heissen sie amtlich Signale, geregelt sind sie in der Signalisationsverordnung (SSV). Umgangssprachlich hört man auch Verkehrsschild oder Verkehrstafel, in Fahrprüfung und Verkehrsunterricht bleibt Verkehrssignal die korrekte Bezeichnung.

Zusatztafeln bilden eine eigene Kategorie: Sie stehen nie allein, sondern immer unter einem Hauptsignal, dessen Aussage sie einschränken oder präzisieren. Ein Beispiel ist die Tafel mit der Zeitangabe unter einem Parkverbot.

Signale gehören zu den Navigationsmitteln, die Autofahrenden und Zufussgehenden die Orientierung erleichtern und die Sicherheit erhöhen. Sie zeigen die Fahrtrichtung an, kündigen Abzweigungen, Ein- und Ausfahrten an und weisen auf wichtige Ziele wie Spital, Tankstelle oder Hotel hin.

Neben der Information darf am Strassenrand auch Werbung stehen. Wichtig ist dabei, dass solche Tafeln den Verkehr nicht behindern, niemanden ablenken und die Sicht auf die amtliche Signalisation frei lassen.

Traffic signs: Verkehrssignale in der Schweiz

Die Signalisationsverordnung teilt die Signale nach ihrer Funktion ein. Es gibt Gefahrensignale, Vorschriftssignale, Vortrittssignale, Hinweissignale und Wegweiser, dazu die erwähnten Zusatztafeln.

Traffic Signs

Wer die Anordnung eines Signals missachtet, begeht eine Verkehrsregelverletzung. Erfasst die Polizei oder ein Messgerät den Verstoss, folgt in der Schweiz eine Ordnungsbusse, bei schweren Fällen ein Strafverfahren und ein Führerausweisentzug.

Begriffe:
EN: traffic sign(s), road sign(s)
DE (CH): Verkehrssignal(e), Signal(e); umgangssprachlich Verkehrsschild

Kollokationen:

Beispiele EN→DE:

Häufiger Fehler:

Minitabelle (Standardsignale):

EN

DE (CH)

stop sign

Stop-Signal (Achteck)

yield / give way

«Kein Vortritt» (auf dem Kopf stehendes Dreieck)

no entry

Einfahrt verboten

speed limit

Höchstgeschwindigkeit

pedestrian crossing

Fussgängerstreifen

road works

Baustelle

parking

Parkieren gestattet (Signal «P»)

Warning signs: Gefahrensignale

Gefahrensignale kündigen an, womit auf dem nächsten Streckenabschnitt zu rechnen ist, und fordern zu angepasstem Fahren auf.

In der Schweiz erkennt man sie am dreieckigen Feld mit rotem Rand und schwarzem Symbol auf weissem Grund. Sie geben Fahrenden die Zeit, rechtzeitig zu reagieren, und helfen so, Unfälle und Bussen zu vermeiden.

Warning Signs

EN → DE: warning signs → Gefahrensignale (rot umrandetes Dreieck).
Beispiele:

Prohibition signs: Verbotssignale

Verbotssignale schränken den Verkehr ein oder heben eine Einschränkung wieder auf. Sie können das Befahren einer Strecke, das Abbiegen, das Überholen oder das Halten untersagen.

Meist sind diese Signale rund, weiss und rot umrandet, teils mit einem roten Schrägbalken. Zu den bekanntesten gehören «Allgemeines Fahrverbot», «Einfahrt verboten» und «Überholen verboten».

Prohibition signs

EN → DE: prohibition signs → Verbotssignale (Kreis mit rotem Rand).
Beispiele:

Mandatory signs: Gebotssignale

Gebotssignale schreiben eine bestimmte Fahrweise oder Richtung vor. Sie regeln, wie sich der Verkehr auf einem Abschnitt zu bewegen hat.

Das Signal «Geradeaus» erlaubt beispielsweise nur die angegebene Fahrtrichtung, jedes Abbiegen ist damit untersagt. Charakteristisch für diese Gruppe ist der blaue Kreis mit weissem Symbol.

Mandatory signs

EN → DE: mandatory signs → Gebotssignale (blauer Kreis).
Beispiele:

Priority signs: Vortrittssignale

Vortrittssignale legen fest, wer an Verzweigungen und Engstellen zuerst fahren darf. Fehlt eine Signalisation, gilt in der Schweiz der Rechtsvortritt, also der Vortritt für das von rechts kommende Fahrzeug.

Die gelbe Raute steht für «Hauptstrasse» und zeigt an, dass man auf der vortrittsberechtigten Achse unterwegs ist. Ihr durchgestrichenes Gegenstück markiert das Ende der Hauptstrasse.

Priority signs

EN → DE: priority signs → Vortrittssignale.
Beispiele:

Speed limit & zone signs: Höchstgeschwindigkeit und Zonen

Signale dieser Gruppe zeigen an, wie schnell auf einem Abschnitt gefahren werden darf und wo besondere Zonen beginnen oder enden.

Das Signal «Höchstgeschwindigkeit» besteht aus einem weissen Kreis mit rotem Rand und einer schwarzen Zahl. Es steht vor Gefahrenstellen, engen Kurven, Gefällstrecken und in unübersichtlichen Abschnitten.

Ohne abweichende Signalisation gelten in der Schweiz die allgemeinen Höchstgeschwindigkeiten: 50 km/h innerorts, 80 km/h ausserorts, 100 km/h auf Autostrassen und 120 km/h auf Autobahnen. Wer diese Werte überschreitet, riskiert eine Busse, bei groben Verstössen auch den Entzug des Führerausweises.

Verbreitet sind zudem Zonensignale. Die Tempo-30-Zone senkt das Tempo in Quartieren, die Begegnungszone erlaubt 20 km/h und gibt den Zufussgehenden den Vortritt. Beide Zonen werden mit einem eigenen Signal für Anfang und Ende markiert.

zone signs

EN → DE: speed limit sign → Signal «Höchstgeschwindigkeit»; zone sign → Zonensignal.
Beispiele:

Information/service signs: Hinweissignale

Hinweissignale erklären die Verkehrssituation, erinnern an geltende Regeln und zeigen, wo sich nützliche Einrichtungen befinden.

Bei den Farben unterscheidet sich die Schweiz von ihren Nachbarn, was Gäste aus dem Ausland regelmässig verwirrt. Autobahn (Signal 4.01) und Autostrasse (Signal 4.03) tragen beide ein weisses Piktogramm auf grünem Grund, seit die Signalisationsverordnung 1972 von Blau auf Grün wechselte. Blau blieb der Wegweisung auf Hauptstrassen vorbehalten. In Deutschland, Österreich und Frankreich ist die Autobahn dagegen blau signalisiert. Auf der Autobahn gelten 120 km/h, auf der Autostrasse 100 km/h, und für beide braucht es die Vignette.

Serviceangaben verpflichten zu nichts, sie informieren nur über Einrichtungen entlang der Route, etwa Spital, Tankstelle oder Rastplatz.

service signs

EN → DE: information signs → Hinweissignale (meist blaue Rechtecke).
Beispiele:

Direction / guide signs: Wegweiser

Wegweiser nennen Ortschaften, Fahrtrichtungen und Distanzen. Sie sind rechteckig und in der Schweiz nach Strassentyp eingefärbt: grün für Autobahnen, blau für Hauptstrassen, weiss für Nebenstrassen.

Ausserhalb des Strassenverkehrs gilt eine eigene Logik. Wanderwege werden gelb signalisiert, Bergwanderwege tragen die weiss-rot-weisse Markierung, und die Velorouten sind rot gekennzeichnet. Dieses System des Schweizer Wanderwegnetzes ist im Ausland kaum bekannt, im Inland dagegen jedem Kind vertraut.

EN → DE: direction/guide signs → Wegweiser.
Beispiele: city centre → Zentrum

Temporary signs: temporäre Signale und Baustellen

Temporäre Signale stehen dort, wo gebaut oder repariert wird. Sie warnen Fahrende und Zufussgehende vor Veränderungen auf der Fahrbahn und sichern den Verkehr während der Arbeiten.

Solche Signale können warnen, verbieten, informieren oder den Vortritt neu regeln. In der Schweiz gilt eine klare Farbregel: Bei Baustellen ersetzen gelbe Markierungen die weissen, und diese gelben Linien haben Vorrang vor der bestehenden Markierung.

Auf Basis dieser Signalisation wählen Fahrende alternative Routen, schätzen die Distanz zu Engstellen ab und reduzieren vor Kurven das Tempo. Wer sich daran hält, kommt ohne Schaden am Fahrzeug durch die Baustelle.

EN → DE: temporary traffic signs → temporäre Signale (gelbe Markierung bei Baustellen).
Beispiele:

Special vehicle / lane signs: Fahrstreifen und Fahrzeugkategorien

Diese Signale weisen Fahrstreifen bestimmten Fahrzeugkategorien zu und ordnen so den Verkehr.

In der Regel handelt es sich um rechteckige Tafeln mit blauem Grund, weissen Symbolen und weisser Schrift. Sie informieren, verbieten oder verpflichten zu einem bestimmten Verhalten.

Auf städtischen Achsen markieren sie Busspuren und Velostreifen. Wo ein solches Signal steht, dürfen nur die abgebildeten Fahrzeugarten den Streifen benutzen, etwa Busse des öffentlichen Verkehrs.

EN → DE: bus lane / tram / bicycle → Busspur / Tram / Velo.
Beispiele:

Shop/Street signs: Aushängeschilder, Ladenschilder, Tafeln

Aushängeschilder sind Tafeln mit Schriftzügen und Abbildungen, die neben Werkstätten und Läden hängen. Es gibt sie flach oder plastisch ausgeformt.

Kleine Schilder sehen aus wie flache Plättchen und tragen meist die Öffnungszeiten oder eine kurze Information.

street signs

Schilder sind seit der Antike in Gebrauch. Im alten Rom stellten Händler steinerne Tafeln mit Abbildungen der Waren vor ihre Geschäfte.

Begriffe:
EN: shop sign, signboard, street sign
DE (CH): Aushängeschild, Ladenschild, Firmenschild, Fassadenbeschriftung; (street sign) Strassenschild, Strassennamenschild; allgemein Schild oder Tafel

Kollokationen:

Beispiele EN→DE:

Häufiger Fehler:

Minitabelle:

EN

DE (CH)

shop sign

Ladenschild, Aushängeschild

signboard / billboard

Werbetafel, Plakatwand

open/closed sign

Schild «offen/geschlossen»

street sign

Strassenschild

Ladenschilder und Fassadenwerbung

Ladenschilder hängen an der Fassade oder in deren Nähe. Sie ziehen die Aufmerksamkeit der Passantinnen und Passanten auf sich und zeigen, wo sich ein Geschäft befindet. Darauf stehen Name, Logo, Kontaktangaben und weitere Hinweise. Die Ausführung reicht von flach über plastisch bis beleuchtet.

Die flache Variante ist die einfachste und am weitesten verbreitete. Auf einer glatten Fläche werden Text, Logo oder Bilder aufgebracht, als Material dienen Metall, Kunststoff oder Holz.

Plastische Schilder entstehen aus verschiedenen Werkstoffen, häufig aus Acryl. Beleuchtet man sie, werden sie auch bei Dämmerung gut sichtbar.

Eine eigene Kategorie bilden Vordächer über dem Eingang, die zugleich vor Regen schützen.

Leuchtreklamen arbeiten mit LED oder Neonröhren, entweder von innen oder von aussen beleuchtet.

Die modernste Form sind LED-Displays, auf denen wechselnde Inhalte laufen.

In vielen Schweizer Gemeinden braucht es für Fassadenwerbung eine Bewilligung, in Altstadtzonen gelten oft strenge Auflagen zu Grösse, Material und Beleuchtung. Ein Blick in die kommunale Reklameverordnung lohnt sich vor der Bestellung.

Häufiger Fehler: das Schild an der Fassade mit dem abstrakten Zeichen zu verwechseln.

Tür- und Fensterschilder

Türschilder gehören zu den verbreitetsten Beschriftungen und richten sich an Gäste wie an Mitarbeitende. Sie sind quadratisch oder rechteckig, gefertigt aus Metall oder Kunststoff, entweder fest beschriftet oder mit auswechselbaren Einlagen.

Unterschieden werden Informations-, Warn-, Spezial- und Hinweisschilder.

Die erste Gruppe trägt Ankündigungen, in Einkaufszentren etwa Angaben zu Aktionen.

Warnschilder tragen Aufschriften wie «Vorsicht» oder «Zutritt für Unbefugte verboten».

Spezialschilder richten sich an Menschen mit einer Behinderung, beispielsweise mit Braille-Schrift für sehbehinderte Personen.

Hinweisschilder an der Tür zeigen mit «stossen» und «ziehen» an, in welche Richtung sie sich öffnet.

Fensterschilder gliedern sich in Wegweiser, Adress- und Firmenschilder.

Wegweiser erleichtern die Orientierung in einem unbekannten Gebäude. Meist tragen sie einen kurzen Text oder ein Piktogramm. Adressschilder nennen die genaue Anschrift des Gebäudes.

Firmenschilder informieren über den Standort der Organisation und die Öffnungszeiten.

Wegleitung in Einkaufszentren, Gebäuden und auf Arealen (Wayfinding)

Wayfinding steuert Personenströme und schafft eine verständliche gebaute Umgebung. Eine gute Beschilderung sorgt für einfache Orientierung, für Zugänglichkeit und für die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften.

In Einkaufszentren kommt eine Indoor-Wegleitung zum Einsatz. Sie hilft Besucherinnen und Besuchern, rasch die gewünschten Geschäfte zu finden. Ergänzend gibt es Apps, die den kürzesten Weg zum Ziel auf einer Karte anzeigen.

In grösseren Gebäuden stehen interaktive Bildschirme, die die Routenwahl beschleunigen.

Auf Arealen und Campus-Anlagen kombiniert man Informationstafeln, Wegweiser und digitale Stelen. Sie nennen die vorhandenen Gebäude und zeigen, in welche Richtung es weitergeht.

Bei Bahnhöfen und öffentlichen Bauten richtet sich die Beschilderung in der Schweiz nach den Normen für hindernisfreies Bauen, dazu kommen mehrsprachige Beschriftungen in den Sprachregionen.

Follow the wayfinding signs to the exit. → Folgen Sie der Beschilderung zum Ausgang.

Strassenschilder (nicht Verkehrssignale)

Strassenschilder hängen an Gebäuden und Haltestellen des öffentlichen Verkehrs. Sie tragen Strassennamen, Hausnummern und Firmenbezeichnungen.

Man unterscheidet Firmen-, Werbe- und Adressschilder.

Firmenschilder finden sich an Industrie-, Verwaltungs- und Geschäftsgebäuden. Sie informieren über die Tätigkeit der Organisation und ihre Rechtsform.

Werbeschilder enthalten neben den amtlichen Angaben auch ein Logo.

Adressschilder nennen Quartier, Strasse und Hausnummer oder die Bezeichnung einer Überbauung.

Eine eigene Kategorie bilden Schilder, die Information und Werbung verbinden.

Nach Material gliedern sich Strassenschilder in Ausführungen aus Metall, Kunststoff, Holz und Glas. In Schweizer Altstädten sind emaillierte Tafeln verbreitet, die seit Jahrzehnten am selben Platz hängen.

Werbekonstruktionen und POS

Werbekonstruktionen fallen durch ihre Gestaltung auf und führen Kundinnen und Kunden zu einer Abteilung oder zu einem Büro. Meist tragen sie eine knappe Information zu Produkten oder Aktionen.

POS-Materialien (von englisch point of sale, also Verkaufspunkt) gehören zur Ausstattung von Verkaufsflächen. Sie heben ein Produkt oder eine Warengruppe hervor, ziehen den Blick an und unterstützen die Kaufentscheidung.

Verbreitet sind Wobbler, Promotionsstände, Banner, Regalstopper, Klebestreifen und Kleber. Sie rücken einzelne Artikel ins Rampenlicht.

Eine weitere Form sind Stopper am Regal, die Kundschaft bremsen und die Aufmerksamkeit auf ein bestimmtes Produkt lenken.

Beispiel:
Put the specials on the A-board. → Schreiben Sie die Tagesangebote auf den Kundenstopper.

Gesetzlich vorgeschriebene Schilder für Betriebe

Firmenschilder nennen den Namen der Organisation, die Angaben aus dem Handelsregister, die vollständige Adresse mit Postleitzahl und die Öffnungszeiten. In der Schweiz gehört zu diesen Angaben die UID-Nummer, die jedes eingetragene Unternehmen führt.

Es gibt sie als Tür-, Büro- und Tischschild. Türschilder tragen die Zimmernummer, die Abteilung, den Namen der Niederlassung und die Öffnungszeiten.

Tischschilder stehen an Arbeitsplätzen und am Empfang.

Für die Sicherheit gilt in Betrieben die Kennzeichnungspflicht nach den Vorgaben der Suva, etwa bei Fluchtwegen und Sammelplätzen.

Temporäre Schilder und Anlässe

Temporäre Schilder bewerben kurzlebige Anlässe. Sie kündigen Ausverkäufe, Sonderangebote und Veranstaltungen an. Verwendet werden dafür meist leichte Materialien wie Kunststoff.

Beliebt sind Blachen mit Grossformatdruck, auf denen Bilder und Schriftzüge stehen. In der Schweiz heisst diese Plane an Fassaden und Gerüsten schlicht Blache.

Daneben gibt es Schilder mit Folienbeschriftung. Sie tragen nur Text, eignen sich aber weniger für die Fassade als für Schaufenster und Fenster im Innenbereich.

Häufig kommen temporäre Lösungen auch dann zum Einsatz, wenn eine feste Werbung nicht möglich ist, etwa während einer Fassadenrenovation.

Astrological signs: Sternzeichen

Astrologische Zeichen, im Alltag Sternzeichen genannt, sind die zwölf Abschnitte jenes Himmelsbogens, auf dem die Sonne im Lauf eines Jahres von der Erde aus zu sehen ist (Ekliptik). Jedes Zeichen trägt den Namen des zugehörigen Sternbilds.

Die Reihe lautet: Widder, Stier, Zwillinge, Krebs, Löwe, Jungfrau, Waage, Skorpion, Schütze, Steinbock, Wassermann und Fische.

Zodiac signs

Signs of Zodiac

Welches Zeichen jemandem zugeordnet wird, hängt vom Sonnenstand im Moment der Geburt ab. In der Astrologie fasst man die Zeichen zu Gruppen mit ähnlichen Eigenschaften zusammen. Jedes Zeichen gehört zu einem der vier Elemente: Feuer, Erde, Luft oder Wasser.

Zum Feuer zählen Widder, Löwe und Schütze. Der Erde sind Stier, Jungfrau und Steinbock zugeordnet. Zur Luft gehören Zwillinge, Waage und Wassermann, zum Wasser Krebs, Skorpion und Fische.

Element

EN

DE

Erde

Taurus, Virgo, Capricorn

Stier, Jungfrau, Steinbock

Wasser

Cancer, Scorpio, Pisces

Krebs, Skorpion, Fische

Feuer

Aries, Leo, Sagittarius

Widder, Löwe, Schütze

Luft

Gemini, Libra, Aquarius

Zwillinge, Waage, Wassermann

Begriffe:
EN: the signs of the zodiac, zodiac sign, star sign.
DE: die Tierkreiszeichen; Sternzeichen (umgangssprachlich).

Kollokationen:

Beispiele EN→DE:

Häufiger Fehler:

Minitabelle (die zwölf Zeichen EN→DE):

EN

DE

Aries

Widder

Taurus

Stier

Gemini

Zwillinge

Cancer

Krebs

Leo

Löwe

Virgo

Jungfrau

Libra

Waage

Scorpio

Skorpion

Sagittarius

Schütze

Capricorn

Steinbock

Aquarius

Wassermann

Pisces

Fische

Earth signs: Erdzeichen

Jedem Sternzeichen werden bestimmte Charakterzüge zugeschrieben. Zeichen desselben Elements teilen sich dabei einige Merkmale.

Stier, Jungfrau und Steinbock gelten als bodenständig, verlässlich, sinnlich und geduldig.

Erdzeichen setzen Ideen in sichtbare Ergebnisse um, weil sie methodisch vorgehen statt zu improvisieren. Wissen, das sich im Alltag anwenden lässt, hat für sie Vorrang.

Nach der astrologischen Deutung unterstützen sie ihr Umfeld und halten ihre Zusagen ein. Sie arbeiten beharrlich und erwarten keine sofortigen Resultate, weil Ziele nun einmal Zeit brauchen.

Im Umgang mit materiellen Mitteln, ob Geld, Eigentum oder Rohstoffe, gelten sie als geschickt.

Earth Signs

Stier (20. April bis 20. Mai) gilt als geduldig, verlässlich und sparsam. Vielen Vertreterinnen und Vertretern wird ein ausgeprägter Sinn für Schönheit nachgesagt. Als Schwächen nennt die Astrologie Sturheit und eine starke Bindung an Vertrautes. Aus übertriebener Vorsicht lässt der Stier manche Gelegenheit ziehen.

Jungfrau (23. August bis 22. September) steht für Sorgfalt, Genauigkeit und Aufmerksamkeit. Das Zeichen beobachtet genau, urteilt oft kritisch und stellt hohe Ansprüche an sich selbst wie an andere. Manche Jungfrauen wirken pedantisch und unruhig. Gleichzeitig sind sie für Menschen aus ihrem engeren Kreis emotional da.

Steinbock (22. Dezember bis 19. Januar) gilt als diszipliniert und ehrgeizig. Er hat einen Lebensplan mit klaren Terminen im Kopf, achtet Traditionen und denkt oft konservativ.

Water signs: Wasserzeichen

Den Zeichen des Wasserelements, also Fische, Krebs und Skorpion, werden Gefühlstiefe, Wandelbarkeit und Feingespür zugeschrieben. Ihre Intuition gilt als ausgeprägt, die Bedürfnisse anderer nehmen sie schnell wahr. Wasserzeichen sind fürsorglich, oft selbstlos und hilfsbereit.

Viele Menschen dieser Zeichen fühlen sich zu kreativen Tätigkeiten hingezogen und verbinden ihr Leben mit der Kunst.

Water Signs

Kontakte knüpfen sie leicht, ihre Stimmung kann dabei rasch kippen.

Fische (19. Februar bis 20. März) gelten als feinfühlig und suchen die Balance zwischen Wirklichkeit und Fantasie. Sie nehmen die Stimmung ihrer Umgebung stark auf. Als Partnerinnen und Partner gelten sie als treu und romantisch, enttäuschte Erwartungen treffen sie hart.

Krebs (21. Juni bis 22. Juli) steht für emotionale Tiefe und Empfindsamkeit. Das Zeichen findet sich in jeder Gruppe rasch zurecht, wechselt aber häufig die Stimmung.

Skorpion (23. Oktober bis 21. November) gilt als Zeichen der Verwandlung, das Altes hinter sich lässt, um Platz für Neues zu schaffen. Skorpione leben in emotionaler Spannung, was sie wach hält.

Fire signs: Feuerzeichen

Widder, Löwe und Schütze bilden das Feuerelement. Ihnen werden Tatendrang und ein ständiger Bewegungsdrang zugeschrieben. Sie entwickeln Ideen und bringen mutige Projekte auf den Weg. Zum Charakterbild gehören auch Aufbrausen, starke Gefühle und der Wunsch, den Ton anzugeben.

Fire Signs

Der Widder (21. März bis 19. April) gilt als geborene Führungsfigur, die Verantwortung übernimmt. Für die eigene Überzeugung tritt er ein, entscheidet schnell und geht voran.

Löwen (23. Juli bis 22. August) stehen für Unerschrockenheit. Das Zeichen bleibt bei seiner Meinung und kennt kaum Zweifel. Stolz und ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein gehören dazu.

Schützen (22. November bis 21. Dezember) gelten als flexibel und nachdenklich. Man könnte sie die Philosophen des Tierkreises nennen. Ihre Energie richten sie oft auf die Suche nach Wahrheit. Schützen zeigen viel Lebenslust, handeln impulsiv und suchen ständig neue Eindrücke.

Führungsanspruch, Mut und Unternehmungslust prägen das Bild der Feuerzeichen.

Air signs: Luftzeichen

Zwillinge, Waage und Wassermann vertreten das Luftelement. Ihnen wird eine gewisse Wechselhaftigkeit zugeschrieben, dazu ein Bedürfnis nach Veränderung in allen Lebensbereichen. Neue Informationen nehmen sie schnell auf, sie wissen früher als andere Bescheid und knüpfen leicht Beziehungen. Ihr Blick auf die Welt gilt als positiv. Anpassungsfähigkeit und Beweglichkeit prägen ihr Bild. Von der Meinung anderer machen sich diese drei Zeichen wenig abhängig, Freiheit steht bei ihnen hoch im Kurs.

Air Signs

Zwillinge (21. Mai bis 20. Juni) gelten als das wandelbarste der Luftzeichen. Sie haben ein feines Gespür für das Geschehen um sie herum, und viele von ihnen reden gern. Entscheidungen fallen ihnen selten schwer.

Waage (23. September bis 22. Oktober). Kennzeichnend sind ein wacher Verstand und ein kritischer Blick. Das Zeichen steht für Ausgleich. Seine Entscheidungen gelten als überlegt, brauchen aber ihre Zeit.

Wassermann (20. Januar bis 19. Februar). Ein festes Zeichen, dem Eigensinn nachgesagt wird. Wassermänner gelten als Humanisten, die Wissen weitergeben.

Chinese signs

Das chinesische Tierkreissystem umfasst zwölf Tiere für einen Zyklus von zwölf Jahren: Ratte, Ochse, Tiger, Hase, Drache, Schlange, Pferd, Ziege, Affe, Hahn, Hund und Schwein.

Chinese Signs

Der Ursprung dieser Zeichen wird meist in der Han-Dynastie verortet (206 v. Chr. bis 220 n. Chr.), einzelne Elemente sind älter.

Eine Legende erzählt, der Jadekaiser habe die Zeitrechnung ordnen wollen und alle Tiere zu einem Wettrennen eingeladen. Die ersten zwölf, die den Fluss überquerten, erhielten einen Platz im Tierkreis.

EN

DE

Pinyin (字符)

Kurz

Rat

Ratte

shǔ (鼠)

Cleverness, Beginn des Zyklus

Ox

Ochse

niú (牛)

Fleiss, Verlässlichkeit

Tiger

Tiger

hǔ (虎)

Mut, Impulsivität

Rabbit

Hase

tù (兔)

Sanftmut, Takt

Dragon

Drache

lóng (龙)

Kraft, Glück

Snake

Schlange

shé (蛇)

Intuition, Weisheit

Horse

Pferd

mǎ (马)

Energie, Tempo

Goat

Ziege

yáng (羊)

Kunstsinn, Sanftheit

Monkey

Affe

hóu (猴)

Erfindungsgabe

Rooster

Hahn

jī (鸡)

Genauigkeit, Direktheit

Dog

Hund

gǒu (狗)

Treue, Gerechtigkeitssinn

Pig

Schwein

zhū (猪)

Grosszügigkeit, Behaglichkeit

Medical signs: klinische Zeichen

Als klinische Zeichen (signs) gelten in der Medizin objektive Befunde einer Erkrankung, die die Ärztin oder der Arzt bei der Untersuchung feststellt. Sie führen zur Diagnose und erlauben eine Einschätzung des weiteren Verlaufs.

Krankheitszeichen lassen sich in subjektive und objektive Angaben trennen. Die einen ergeben sich aus dem Gespräch und der Anamnese, die anderen aus der körperlichen Untersuchung sowie aus Labor und Apparatemedizin.

Im englischsprachigen Fachschrifttum tragen beide Gruppen eigene Namen: subjektive Angaben heissen symptoms, objektive Befunde signs. Im Deutschen spricht man von Symptomen und klinischen Zeichen oder Befunden.

medical signs

Clinical signs vs symptoms: klinische Zeichen und Symptome

Klinische Zeichen und Symptome sind diagnostische Hinweise auf eine Verletzung, eine Krankheit oder eine Störung.

Zeichen lassen sich beobachten und messen. Dazu gehören erhöhte Körpertemperatur, hoher Blutdruck oder ein Hautausschlag.

Symptome sind Empfindungen, die die Patientin oder der Patient selbst schildert, beispielsweise Schmerzen, Müdigkeit und Übelkeit.

Die beiden Ebenen überschneiden sich häufig und lassen sich nicht immer eindeutig deuten. Kopfschmerzen können auf ein ernsthaftes Problem hinweisen, ebenso gut aber auf Flüssigkeitsmangel oder Anspannung.

Begriffe:
EN: sign(s) (objektiv), symptom(s) (subjektiv)
DE: klinische Zeichen gegenüber Symptomen

Kollokationen:

Beispiele EN→DE:

Häufiger Fehler:

Minitabelle:

EN

DE

clinical signs

klinische Zeichen

symptoms

Symptome

physical signs

körperliche Befunde

diagnostic sign

diagnostisches Zeichen

Signs of pregnancy: Schwangerschaftszeichen

Das wichtigste Zeichen einer Schwangerschaft ist das Ausbleiben der Periode, sofern der Zyklus sonst regelmässig verläuft. Auch Übelkeit und Erbrechen können darauf hindeuten. Diese Beschwerden treten oft vier bis sechs Wochen nach der Befruchtung auf.

In den ersten drei Monaten sind Müdigkeit und ein Spannungsgefühl in der Brust verbreitet, ähnlich wie kurz vor der Periode.

Viele Frauen berichten von häufigem Wasserlassen, verändertem Geschmack und einer feineren Nase für Gerüche.

Noch vor dem Ausbleiben der Periode kann eine leichte Einnistungsblutung auftreten, dazu ein Ziehen im Unterbauch und eine leicht erhöhte Basaltemperatur.

Zur Terminologie: Im Alltag hört man meist Schwangerschaftsanzeichen, im medizinischen Kontext auch Schwangerschaftszeichen. Für eine sichere Abklärung ist der Termin bei der Gynäkologin oder beim Gynäkologen der richtige Weg.

Signs of autism: Anzeichen von Autismus

Autismus, fachlich Autismus-Spektrum-Störung, zeigt sich sehr unterschiedlich. Wie sich die Merkmale äussern, hängt stark vom Alter ab.

Bei Kindern fallen häufig der Wunsch nach Rückzug, Schwierigkeiten beim Aufbau enger Beziehungen und Auffälligkeiten in der Sprachentwicklung auf.

Viele Kinder wiederholen bestimmte Abläufe. Veränderungen im Tagesrhythmus oder auf dem gewohnten Weg lösen Unruhe und heftige Reaktionen aus, weil Vertrautes Sicherheit gibt.

Motorische Besonderheiten zeigen sich im Drehen, Klatschen oder Schaukeln.

Manche dieser Merkmale sind vorübergehend oder gehören schlicht zur Persönlichkeit des Kindes.

Bei Erwachsenen stehen Schwierigkeiten beim Erkennen von Gefühlen im Vordergrund, dazu eine hohe Empfindlichkeit gegenüber Gerüchen und Licht, das Bedürfnis nach wiederkehrenden Abläufen und die Abneigung gegen Veränderung. Nonverbale Signale werden sparsam eingesetzt, Mimik und Gestik bleiben zurückhaltend.

Manchmal kommen Besonderheiten in Sprachmelodie und Rhythmus dazu, ein wörtliches Verständnis von Aussagen und ein enger Interessenkreis. Rückzug, die Vorliebe für Alleinsein und Mühe mit den Beweggründen anderer gehören ebenfalls ins Bild.

Bei Erwachsenen fallen die Merkmale meist weniger deutlich aus als bei Kindern und werden oft als Charakterzüge gedeutet. Eine Abklärung nehmen in der Schweiz spezialisierte Fachstellen und Kliniken vor.

Signs of diabetes: Anzeichen von Diabetes Typ 2

Die Zahl der Menschen mit Diabetes Typ 2 nimmt Jahr für Jahr zu. Diese Form entwickelt sich lange ohne spürbare Beschwerden. Ursache ist die verminderte Empfindlichkeit der Zellen gegenüber Insulin.

Zu den häufigsten Beschwerden zählen starker Durst mit hoher Trinkmenge, häufiges Wasserlassen vor allem nachts und ein Hungergefühl, das auch nach dem Essen bleibt.

Wunden heilen bei Diabetes Typ 2 langsam, selbst kleine Schürfungen. Dahinter stehen eine schlechtere Durchblutung und Veränderungen im Immunsystem.

Durch den Flüssigkeitsverlust wird die Haut trocken, es kommt zu Juckreiz an Händen, Füssen und im Genitalbereich. Weil Zucker im Urin die Schleimhäute reizt, treten Infekte der Harnwege häufiger auf.

Bei älteren Menschen fallen die Beschwerden oft schwächer aus und werden anderen Erkrankungen zugeschrieben. Klarheit bringt eine Blutzuckermessung in der Hausarztpraxis.

Signs of cancer: Warnzeichen einer Krebserkrankung

Die Zeichen einer Krebserkrankung können allgemein sein oder vom Ort des Tumors abhängen. In frühen Stadien fehlen Beschwerden häufig ganz. Deutliche Symptome treten oft erst auf, wenn ein Organ stark beeinträchtigt ist.

Zu den allgemeinen Warnzeichen zählen anhaltende Müdigkeit ohne erkennbaren Grund und ein Gewichtsverlust, den niemand erklären kann. Manche Betroffene haben erhöhte Temperatur ohne Infekt und schwitzen nachts stark.

Vergrösserte, teils schmerzhafte Lymphknoten gehören ebenfalls zu den möglichen Hinweisen.

Blutungen aus Nase und Zahnfleisch sowie blaue Flecken ohne Anlass kommen bei bestimmten Erkrankungen vor.

An der Haut können neue Muttermale, Veränderungen von Farbe und Form bestehender Male sowie nicht heilende Wunden auffallen. Wer solche Veränderungen bemerkt, lässt sie ärztlich abklären. In der Schweiz laufen dazu Programme der Krebsliga zur Früherkennung.

Signs of stroke: Warnzeichen eines Hirnschlags

Ein Hirnschlag zeigt sich oft an einem hängenden Mundwinkel und einem verzogenen Gesicht. Dazu kommt Schwäche in Arm oder Bein, meist einseitig. Das Sprechen fällt schwer, die Worte klingen verwaschen, und das Verstehen anderer wird mühsam.

Auch Sehstörungen treten auf, an einem oder an beiden Augen.

Schwindel und Gleichgewichtsstörungen gehören ebenso dazu wie plötzliche, sehr starke Kopfschmerzen ohne bekannten Auslöser.

Weil das Gehirn betroffen ist, kann es zu plötzlicher Verwirrtheit und Gedächtnislücken kommen.

Beim geringsten Verdacht zählt jede Minute. In der Schweiz gilt: sofort die Notrufnummer 144 wählen und nicht abwarten, ob die Beschwerden von selbst verschwinden.

Vital signs: Vitalzeichen

Vitalzeichen fassen jene Messwerte zusammen, die den Zustand der lebenswichtigen Körperfunktionen abbilden.

Die vier wichtigsten sind Körpertemperatur, Blutdruck, Puls und Atemfrequenz.

Gemessen werden sie, um den Allgemeinzustand einzuschätzen, Abweichungen früh zu erkennen und den Verlauf einer Behandlung zu verfolgen.

Die Normwerte hängen von Alter, Geschlecht, Körpergewicht und Vorerkrankungen ab.

Weichen die Werte deutlich ab, gehört das in ärztliche Hände.

Begriffe:
EN: vital signs
DE: Vitalzeichen, Vitalparameter (beides gebräuchlich, im Spitalalltag hört man häufiger Vitalparameter)

Kollokationen:

Beispiele EN→DE:

Häufiger Fehler:

Minitabelle:

EN

DE

temperature

Körpertemperatur

pulse

Puls

respiration

Atmung, Atemfrequenz

blood pressure

Blutdruck

oxygen saturation

Sauerstoffsättigung

Signs in sign language: Gebärden in der Gebärdensprache

In der Gebärdensprache trägt jede Gebärde eine feste Bedeutung. Damit lassen sich Dank und Entschuldigung ausdrücken, Menschen begrüssen und alle Alltagssituationen bewältigen.

Gebärden bestehen aus Handbewegungen, die einzelne Wörter und teils ganze Aussagen ersetzen. Handform, Bewegung, Ort und Mimik gehören zusammen.

Viele Gebärden sind bildhaft: Eine Handbewegung gibt die Form eines Gegenstands oder den Ablauf einer Handlung wieder. Liebe wird etwa durch die Hand auf dem Herzen ausgedrückt.

In der Schweiz existieren drei Gebärdensprachen nebeneinander, passend zu den Sprachregionen: die Deutschschweizer Gebärdensprache (DSGS), die Langue des signes française (LSF-SR) und die Lingua dei segni italiana (LIS-SI). Die DSGS kennt zudem fünf regionale Dialekte, die sich an Zürich, Bern, Basel, Luzern und St. Gallen orientieren. Als Dachorganisation vertritt der Schweizerische Gehörlosenbund SGB-FSS die Anliegen der Gemeinschaft.

Illustrierende Gebärden lenken den Blick auf bestimmte Dinge, geben die Richtung an und zeichnen Umrisse nach.

Zu den Adaptoren zählen Mimik sowie Hand- und Fussbewegungen, die den Gefühlszustand spiegeln, von Langeweile bis Anspannung.

Regulatoren sind nonverbale Handlungen, die das Gespräch steuern, etwa Blickkontakt und Nicken.

Begriffe:
EN: sign(s) in sign language, to sign (a word), handshape, facial expression.
DE: Gebärde(n), gebärden, Handform, Mimik; Deutschschweizer Gebärdensprache (DSGS).

Kollokationen:

Beispiele EN→DE:

Häufiger Fehler:

Minitabelle (Grundwortschatz):

EN

DE

hello

hallo (Gebärde)

thank you

danke (Gebärde)

sorry

Entschuldigung (Gebärde)

please

bitte (Gebärde)

yes / no

ja / nein (Gebärden)

help

Hilfe (Gebärde)

Vergleichstabellen «Signs»

Die folgenden Übersichten zeigen, wie sign und signs in verschiedenen Zusammenhängen korrekt wiedergegeben werden. Sie enthalten Beispiele aus dem Englischen mit der passenden deutschen Entsprechung und decken die Bandbreite von objektiven Befunden in der Medizin bis zur Astrologie ab.

Tabelle 1. Bedeutung EN → beste deutsche Entsprechung → Einsatzbereich

EN

DE (CH)

Wann verwenden

math sign

Zeichen, Vorzeichen (Pluszeichen und so weiter)

Formeln, Rechnen, + − × ÷ =

punctuation mark

Satzzeichen

Interpunktion im Text

sign (evidence)

Anzeichen, Hinweis

Merkmal oder Indiz (Gesundheit, Wirtschaft)

warning sign (abstrakt)

Warnzeichen, Warnsignal

Alarmierende Hinweise

sign (hint from someone)

Zeichen

«Gib mir ein Zeichen»

signal (to send)

Signal

Technisch oder organisatorisch, «ein Signal senden»

gesture

Geste

Körperliche Bewegung

traffic sign

Verkehrssignal

Strassenverkehr, amtlich nach SSV

shop sign

Ladenschild, Aushängeschild

Beschriftung an Läden

zodiac sign

Tierkreiszeichen, Sternzeichen

Astrologie

clinical sign

klinisches Zeichen

Objektiver Befund in der Medizin

vital signs

Vitalzeichen, Vitalparameter

Lebenswichtige Messwerte

Tabelle 2. Wortverbindung EN → typische Übersetzung → Hinweis oder Stolperstein

EN collocation

DE (CH)

Hinweis

sign convention

Vorzeichenkonvention

Mathematik, kein Schild

change the sign

das Vorzeichen wechseln

Algebra

punctuation marks

Satzzeichen

Im Englischen marks, nicht signs

early signs of X

frühe Anzeichen für X

Anzeichen, nicht Signale

warning signs

Warnzeichen, Warnsignale

Beides möglich, Gefahrensignal nur im Verkehr

give me a sign

gib mir ein Zeichen

Wink einer Person

send a signal

ein Signal senden

Organisatorische oder politische Bedeutung

hand signal

Handzeichen

Zeichen mit der Hand

traffic sign

Verkehrssignal

In der Schweiz amtlich Signal

shop sign

Ladenschild

Beschriftung, kein Zeichen

no-entry sign

Signal «Einfahrt verboten»

Verbotssignal nach SSV

zodiac sign

Sternzeichen

Umgangssprachliche Variante

clinical signs

klinische Zeichen

Medizinische Fachsprache

vital signs

Vitalzeichen

Nicht «vitale Zeichen»

sign language sign

Gebärde

Im Kontext DSGS oder ASL

Häufige Fehler und Stolpersteine

Beim Umgang mit signs lohnt es sich, typische Fehler zu kennen. Eine schiefe Übersetzung verzerrt die Aussage und stiftet Verwirrung. Besonders oft passiert das Menschen, die eine Sprache erst lernen. Auch Reisende tappen in solche Fallen, weil sie nicht abschätzen können, welche Wendung wo passt.

Wer die Zeichen situationsgerecht benutzt, zeigt sprachliche Sicherheit. Ein Blick auf die folgenden Punkte hilft, die häufigsten Stolpersteine zu umgehen.

Minitest (Selbstkontrolle)

Der Minitest ist eine schnelle Möglichkeit, das Gelesene zu prüfen. Zu jeder Frage gibt es drei Antwortvarianten, die richtige Lösung steht jeweils darunter. Zehn Fragen dauern nur wenige Minuten.

Danach folgt der Block mit den häufigsten Fragen und den Antworten dazu.

Wählen Sie die beste deutsche Entsprechung.

  1. Use the minus sign.
    A) Minuszeichen B) Minusschild C) Minussignal
    Antwort: A
  2. Check the punctuation marks.
    A) Satzzeichen B) Markierungen C) Lesezeichen
    Antwort: A
  3. Early signs of recovery
    A) frühe Signale der Erholung B) frühe Anzeichen einer Erholung C) frühe Schilder der Erholung
    Antwort: B
  4. Give me a sign when you're ready.
    A) Gib mir ein Schild… B) Gib mir ein Zeichen… C) Gib mir ein Signal…
    Antwort: B
  5. Follow the traffic signs.
    A) folgen Sie den Zeichen B) folgen Sie den Verkehrssignalen C) folgen Sie den Gebärden
    Antwort: B
  6. a no-entry sign
    A) ein Signal «Einfahrt verboten» B) ein Verbotszeichen C) ein Verbotssignal für Fussgänger
    Antwort: A
  7. What's your zodiac sign?
    A) Was ist dein Schild? B) Was ist dein Sternzeichen? C) Was ist dein Signal?
    Antwort: B
  8. clinical signs of dehydration
    A) klinische Symptome einer Dehydratation B) klinische Zeichen einer Dehydratation C) vitale Zeichen einer Dehydratation
    Antwort: B
  9. Monitor the patient's vital signs.
    A) Vitalzeichen B) vitale Zeichen C) vitale Markierungen
    Antwort: A
  10. He made a hand signal to stop.
    A) Er gab ein Handzeichen zum Anhalten B) Er machte ein Handschild zum Anhalten C) Er sendete ein Handsignal zum Anhalten
    Antwort: A (im technischen Kontext ist auch Handsignal denkbar, Handzeichen klingt natürlicher)

FAQ

Lässt sich sign immer mit Zeichen übersetzen?
Nein. Zeichen passt im abstrakten Sinn und in der Mathematik. Sonst braucht es Signal, Schild, Aushängeschild, Vitalzeichen oder Gebärde.
Worin unterscheiden sich sign und signal?
Sign steht für ein Anzeichen, ein Merkmal oder einen Wink, also Zeichen. Signal meint den Akt der Übertragung, einen Impuls oder eine bewusste Botschaft.
Wie heissen «traffic sign» und «shop sign» in der Schweiz?
traffic sign → Verkehrssignal (amtlich nach Signalisationsverordnung), umgangssprachlich Verkehrsschild; shop sign oder signboard → Ladenschild, Aushängeschild.
Warum punctuation marks und nicht signs?
So lautet die Norm im heutigen Englisch. Die deutsche Entsprechung ist Satzzeichen.
Wie sagt man «vital signs» auf Deutsch?
Vitalzeichen oder Vitalparameter. Beide Formen sind gebräuchlich.
Wie sagt man «signs in sign language»?
Gebärden. Das Verb lautet gebärden: He signs fluently → Er gebärdet fliessend. In der Deutschschweiz ist die DSGS die verbreitete Gebärdensprache.
Warum steht in Schweizer Texten nie ein Eszett?
Die Schweiz hat den Buchstaben in der Schulschrift seit der Mitte des 20. Jahrhunderts aufgegeben. An seiner Stelle steht immer ss, also Strasse, gross und heisst.